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Kongress Sports and Law Berlin 2007
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Doping:
Sportverbände und Politik fordern Glaubwürdigkeitsoffensive


Auf dem internationalen Sportrechtskongress „Sports & Law“ am 25.05.2007 in Berlin zum Thema „Doping und Korruption im Sport“ fordern Sportverbände und Politiker die Sportler und Funktionäre zu einer Glaubwürdigkeitsoffensive auf.

Unter Anwesenheit namhafter Experten, wie z.B. Prof. Britta Bannenberg, Bielefeld, sowie der Rechtsanwältin und ehemaligen Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer Silvia Schenk, Frankfurt, diskutierte der Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag Dr. Peter Danckert mit Dr. Clemens Prokop, Präsident des Deutschen Leichtathletikverbandes, dem ehemaligen Leichtathleten Frank Busemann, mit Rechtsanwälten und Journalisten.

Unter anderem verwies Danckert darauf, dass seine bereits geforderte Amnestie für geständige Beteiligte „untechnisch“ gemeint sei und nur bei massiven Beiträgen zur Aufklärung der inneren mafiösen Struktur evtl. Anreize in Form von Sanktions-freiheiten gegeben werden könnten.
Seit dem Bericht im „Spiegel“ über die Geständnisse des
belgischen Masseurs Jef D`hont hätten die jüngsten weiteren Teilgeständnisse kaum überrascht. Prokop verwies erneut auf die Schwächen des Kontrollsystems und das besondere Ausmaß und die Systematik des Dopings im Radsport und forderte erneut eine bessere finanzielle Ausstattung für die Verbände bzw. der NADA.
Busemann betonte, dass die Geschehnisse im Radsport nun bedauerlicherweise sämtliche Athleten treffen und eine hohe Belastung seien. Gemeinsam forderten sie, dass Verbände, Sportler und Funktionäre lückenlose Aufklärungsarbeiten leisten sollten. Auch komme es auf die Einstellung des Staates an. Fördermittel für den Sport müssten eventuell gekürzt und in das Dopingkontrollsystem fließen.

Prof. Britta Bannenberg und Silvia Schenk wiesen auf die fließenden Grenzen zwischen Doping und Korruption hin, sowie darauf, dass die Geschehnisse im Sport als einem Wirtschaftsbereich auch der Wirtschaftskriminalität zuzuordnen seien. Der schleichende Imageverlust des Sports könne nur durch mehr Transparenz in den Entscheidungsstrukturen der Sportverbände gestoppt werden, hier müssen neue Regelwerke für die Interessenskonflikte, organi-satorische Unabhängigkeiten und Offenlegungspflichten sowie Sanktionen geschaffen werden, um Straftaten gegen den Wettbewerb, Vorteilsgewährung, Bestechlichkeit oder Betrug zu verhindern bzw. aufzudecken.

Teilnehmer und Journalisten verwiesen auf die positive Auswirkung des Kongresses, der weitere Aktionen auslösen wird.

     
     
     
 Datum  Ort  Veranstaltung
28./29.04.2006 Berlin Sports and Law Berlin 2006
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Am Pokalwochenende fand am Berliner Olympiastadion die Internationale Sportrechtstagung Sports & Law Berlin 2006 statt. Rund 120 Teilnehmer nahmen an der von der ISLA gemeinsam mit dem Landessportbund Berlin, dem ICSSPE und der Arbeitsgemeinschaft Sportrecht des Deutschen Anwaltsvereins organisierten Veranstaltung teil.
     
     
     
09./10.03.2005 Frankfurt  11. Deutsche Sponsoringtage




ISLA auf den 11. Sponsoringtagen der HORIZONT SPORT BUSINESS Frankfurt. Die ISLA war am 9. und 10. März 2005 mit einem Stand auf den 11. Sponsoringtagen des Kooperationspartners HORIZONT SPORT BUSINESS vertreten. Der Präsident Dr. Fritzweiler und die Vize-Präsidentin Anne Jakob repräsentierten die Vereinigung. In vielen Gesprächen wurde die ISLA und ihr Anliegen vorgestellt. Es ist das erste Mal, dass die ISLA von Marketingexperten und Entscheidern im Sport Business so intensiv zu Kenntnis genommen wurde.